Na gut, bereit, in etwas einzutauchen, worüber Sie wahrscheinlich nicht allzu oft nachdenken?
Hmm. Interessant.
Additive beim Spritzgießen.
Okay, ich höre zu.
Ich weiß, ich weiß, klingt etwas technisch, aber bleib dran, ich vertraue dir. Vor allem, wenn du dich für Produktdesign oder Fertigung interessierst. Das ist echt spannend.
Wie so?
Haben Sie sich jemals gefragt, wie Ihre Handyhülle flexibel bleibt? Oder wie es ist, dass Gartenmöbel den Witterungseinflüssen trotzen?
Ja, ich glaube, darüber habe ich nie wirklich nachgedacht.
Es sind diese unbesungenen Helden der Kunststoffwelt – die Einstellung dazu.
Oh, interessant. Also, Zusatzstoffe der Geheimsoße.
Genau. Sie sind wie ein geheimer Werkzeugkasten, mit dem man aus Kunststoffen alle möglichen erstaunlichen Dinge machen kann.
Sie verleihen ihnen Superkräfte.
Genau. Sie ermöglichen es Designern, die Eigenschaften von Kunststoffen präzise anzupassen, um genau das zu erhalten, was sie benötigen.
Ah, verstehe, es kommt also nicht nur auf die Art des verwendeten Kunststoffs an, sondern auch darauf, was man ihm hinzufügt.
Genau. Denk mal drüber nach. Eine flexible Handyhülle braucht andere Eigenschaften als beispielsweise ein robustes Auto-Armaturenbrett.
Das leuchtet ein. Um welche Arten von Zusatzstoffen geht es hier also hauptsächlich? Erklären Sie mir das bitte.
Mal sehen. Es gibt vier große Stabilisatoren, Weichmacher, Farbstoffe und Verstärkungsmittel, von denen jedes seine eigene Superkraft besitzt.
Okay, erklär mir das mal genauer. Fangen wir mit den Stabilisatoren an. Was ist deren Aufgabe?
Stabilisatoren sind wie ein Schutz.
Schutz vor was?
Sie verhindern, dass der Kunststoff durch Hitze, Licht oder Sauerstoff zersetzt wird.
Ah, wie ein Schutzschild gegen die Elemente.
Genau. Erinnert ihr euch noch an die alten Plastikspielzeuge, die spröde wurden, weil sie nicht ausreichend stabilisiert waren?
Interessant. Sie tragen also dazu bei, dass Dinge länger halten.
Genau. Und wie sieht es mit Weichmachern aus? Die klingen ja recht flexibel.
Sie sind.
Nur zu.
Sie machen Dinge biegsam, wie zum Beispiel dein Lüftergehäuse. Sie sorgen dafür, dass es sich biegen lässt, ohne in zwei Hälften zu brechen.
Deshalb hat mein Handy also all die Stürze überstanden. Okay, und was ist mit den Farbstoffen? Die sind bestimmt nur da, damit alles hübsch aussieht.
Ästhetik ist zwar wichtig, aber Farbstoffe können auch die Funktionalität eines Produkts und sogar dessen Herstellung beeinflussen.
Moment mal, echt? Wie beeinflusst die Farbe die Produktion?
Hmm. Überleg mal. Manche Farben benötigen beim Formen ganz bestimmte Temperaturen und Drücke.
Ah, es geht also nicht nur um die Wahl einer schönen Farbe, sondern auch um eine technische Angelegenheit.
Genau.
Okay, und zu guter Letzt: die Verstärkung. Was macht die?
Sie sind sozusagen das Rückgrat. Sie machen den Kunststoff stärker und widerstandsfähiger, für anspruchsvolle Aufgaben.
Wenn Sie also etwas bauen, das besonders haltbar sein muss, wie beispielsweise ein Autoteil oder eine schwere Maschine, dann sollten Sie es verstärken
Absolut. Und es gibt unzählige verschiedene Arten, jede mit ihren eigenen Stärken. Glasfasern zum Beispiel.
Die klingen schwierig. Was bewirken die?
Sie machen Dinge extrem stabil. Und Kohlenstofffasern auch.
Es ist also wie bei der Wahl des richtigen Baumaterials für das jeweilige Projekt. Man würde ja auch keinen Wolkenkratzer aus dünnen Gipskartonplatten bauen.
Genau. Für einen Wolkenkratzer braucht man robuste Materialien. Und das Gleiche gilt für Produkte, die widerstandsfähig und langlebig sein müssen.
Okay, wir haben also unsere vier Hauptstabilisatoren, Weichmacher, Farbstoffe und Verstärkungsmaterialien. Gibt es aber innerhalb dieser Kategorien noch Unterkategorien?
Oh, jede Menge. Es gibt so viele Varianten, das ist überwältigend. Jede Kategorie ist wie eine eigene Welt.
Okay, geben Sie mir ein Beispiel.
Nehmen wir zum Beispiel Weichmacher. Da wären zum Beispiel Phthalate. Die sind weit verbreitet, aber die Leute machen sich Sorgen um sie und ihre Auswirkungen auf die Umwelt.
Ah, es gibt also gute und schlechte Weichmacher.
In gewisser Weise schon. Deshalb gibt es Alternativen wie Adipate, die häufig für Lebensmittelverpackungen und medizinische Produkte verwendet werden.
Selbst innerhalb derselben Produktkategorie muss man also sorgfältig auswählen. Es reicht nicht, einfach irgendeinen Weichmacher zu nehmen.
Genau. Die Wahl des richtigen Zusatzstoffs. Das ist ein komplexer Prozess. Man muss sich Gedanken darüber machen, was man herstellt, wie man es herstellt und sogar, wo es verwendet werden soll.
Es ist, als hätte jeder Zusatzstoff seine eigene Persönlichkeit, und man muss die richtigen finden, die sich vertragen und zusammenarbeiten.
Das ist eine treffende Formulierung, und das ist erst die Spitze des Eisbergs. Wir werden noch viel mehr entdecken, wenn wir tiefer graben.
Okay, ich bin bereit, tiefer in die Materie einzusteigen. Aber vorher sollten wir einen Schritt zurücktreten. Warum sind Festigkeit und Haltbarkeit so wichtig? Schließlich sind das die Eigenschaften, die ein Produkt langlebig machen, oder?
Absolut. Man möchte, dass die Dinge lange halten, und Zusatzstoffe spielen dabei eine große Rolle.
Okay, ich bin ganz Ohr. Was macht etwas stark und langlebig?
Nun ja, es gibt da so etwas wie Füllstoffe. Sie sind so etwas wie die unbesungenen Helden der Haltbarkeitsfüllstoffe.
Was sind das?
Man kann sie sich wie die Bewehrung im Beton vorstellen. Sie verleihen dem Material von innen zusätzliche Festigkeit und machen es dadurch weniger bruchanfällig.
Ah, sie sind also wie ein verstecktes Skelett.
Genau. Ja. Und es gibt alle möglichen Materialien, die als Füllstoffe verwendet werden, wie Kalziumkarbonat, Talkum, sogar Glasfasern.
Wow. Es ist also so, als würde man dem Kunststoff winzige zusätzliche Festigkeitszusätze hinzufügen.
Richtig. Und sie können auch die Haptik des Kunststoffs beeinflussen, ihn beispielsweise glatter oder rauer machen.
Es geht also nicht nur darum, es stabil zu machen, sondern auch darum, dass es sich richtig anfühlt.
Stimmt. Und was das richtige Gewicht angeht: Füllstoffe können das auch beeinflussen.
Es ist also wie das Verfeinern eines Rezepts.
Das stimmt. Man muss die perfekte Balance der Zutaten für das jeweilige Gericht finden.
Wow. Das lässt mich die ganze Arbeit, die in die Herstellung dieser alltäglichen Kunststoffe fließt, erst richtig wertschätzen.
Es ist komplexer, als es scheint.
Ich lerne so viel. Aber wie sieht es mit den Umweltauswirkungen all dessen aus? Wir fügen Kunststoffen immer mehr Zusatzstoffe hinzu. Ist das nicht problematisch?
Das ist mit Sicherheit eine wichtige Frage. Wir müssen die Umwelt immer berücksichtigen, wenn wir etwas Neues entwickeln.
Genau. Es darf nicht nur darum gehen, Dinge stabil zu machen. Es muss auch darum gehen, dies auf verantwortungsvolle Weise zu tun.
Genau. Und genau da wird es richtig spannend. Im nächsten Teil unserer detaillierten Analyse werden wir uns mit allen Umweltaspekten befassen und sehen, wie Innovation und Nachhaltigkeit die Dinge verändern.
Ich bin schon ganz gespannt. Das klingt nach einem Gespräch, das wir nicht verpassen sollten. Wir melden uns bald wieder, um mehr über Zusatzstoffe zu erfahren. Letztes Mal haben wir einen Blick hinter die Kulissen dieser alltäglichen Kunststoffe geworfen.
Ja. Es ist erstaunlich, was diese kleinen Zusatzstoffe bewirken können, nicht wahr?
Es verleiht Festigkeit und Flexibilität und beeinflusst sogar das Tragegefühl eines Produkts.
Und natürlich dürfen wir den Umweltaspekt nicht außer Acht lassen.
Absolut. Coole Sachen zu basteln ist toll, aber wir müssen das natürlich verantwortungsvoll tun. Bevor wir also wild drauflosmischen, wie finden wir überhaupt heraus, welche Zusatzstoffe wir für ein Projekt verwenden sollten?
Hier kommt die Kunst der Materialwissenschaft ins Spiel.
Okay, aber ich bin kein Wissenschaftler. Wo soll ich überhaupt anfangen?
Zuerst müssen Sie wissen, was Sie erreichen wollen. Was sind Ihre Ziele für das Produkt?
Also so etwas wie ein Bauplan vor dem Hausbau?
Genau. Nehmen wir an, du stellst die Handyhülle her, von der wir gesprochen haben. Möchtest du eine super biegsame Hülle?.
Ist es griffig oder robust, sodass es nicht kaputt geht, wenn ich es fallen lasse?
Richtig. Diese unterschiedlichen Ziele führen zu unterschiedlichen Zusatzstoffen.
Das leuchtet ein. Eine superflexible Hülle wäre nicht gut für jemanden, der auf dem Bau arbeitet und ständig sein Handy fallen lässt.
Und dann ist da noch die Umgebung. Wird es extremer Hitze, Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit ausgesetzt sein?
Das ist so, als würde man sein Produkt dem Wetter entsprechend kleiden.
Äh huh. Ich mag es.
Ja.
Man trägt ja auch keinen Badeanzug zum Skifahren. Stimmt. Gleiches Prinzip.
Okay, verstanden. Ziele und Umfeld, was kommt als Nächstes?
Nun kommen wir ins Detail der Materialeigenschaften. Hier wird es etwas technischer.
Nur her damit! Ich bin bereit. Was müssen wir verstehen?
Okay, da gibt es einige wichtige. Zugfestigkeit zum Beispiel.
Zugfestigkeit, was ist das?
Es gibt an, wie viel Kraft ein Material aushält, bevor es bricht. Wichtig für alles, was unter Belastung steht.
Wie eine Stoßstange am Auto. Muss robust sein, auch bei kleineren Blechschäden.
Genau. Dann gibt es noch die Flexibilität, die wir bereits besprochen haben. Wie weit sich etwas biegen lässt, ohne zu brechen.
Biegsame Strohhalme gegen einen Schutzhelm. Verstanden.
Und dann gibt es noch die Steifigkeit, das Gegenteil von Flexibilität. Wie gut sich etwas dem Biegen widersetzt.
Genau. Wie ein stabiler Tisch im Vergleich zu einem wackeligen. Okay, was noch?
Schlagfestigkeit. Wie gut ein Material Stöße absorbiert, ohne zu zerbrechen.
Also ein Helm oder eine Handyhülle, die vor Stürzen schützt.
Ja, du verstehst es. Aber bei all diesen Eigenschaften und Zusatzstoffen, wie weiß man, welche man kombinieren und welche man vermeiden sollte?
Genau das frage ich mich auch. Es scheint knifflig zu sein.
Tja, da kommen Erfahrung und ein bisschen Ausprobieren ins Spiel. Nicht alle Zusatzstoffe vertragen sich gut miteinander.
Weißt du, das ist so ähnlich wie beim Mischen von Chemikalien im Labor. Man will ja keine Explosion.
Haha. Genau. Es gibt zwar Richtlinien, aber manchmal muss man einfach experimentieren.
Ich nehme an, die Kosten spielen auch eine Rolle. Manche Zusatzstoffe sind sicher teurer als andere.
Absolut. Das Budget spielt immer eine Rolle. Manchmal reicht ein günstigeres Additiv völlig aus. In anderen Fällen muss man mehr investieren, um eine bessere Leistung und längere Lebensdauer zu erzielen.
Die richtige Balance finden. Genau. Leistung, Kosten und Umweltverträglichkeit.
Richtig. Und denken Sie daran: Oft führen mehrere Wege zum gewünschten Ergebnis. Sie können beispielsweise verschiedene Zusatzstoffe kombinieren oder sogar den Formgebungsprozess selbst verändern.
Es geht also nicht nur um die richtige Antwort. Vielmehr geht es darum, die beste Lösung für Ihre spezifische Situation zu finden.
Genau. Und genau da ist Zusammenarbeit der Schlüssel. Mit Experten sprechen, Ideen austauschen, Dinge ausprobieren.
Es braucht ein Team. Material. Wissenschaftler, Ingenieure, Designer – alle arbeiten zusammen.
Und wir dürfen die Menschen, die die Produkte nutzen werden, nicht vergessen. Ihr Feedback ist ebenfalls sehr wichtig, denn.
Letztendlich entscheiden sie, ob ein Produkt ein Erfolg oder ein Flop wird.
Ganz genau. Und wo wir gerade von Erfolgen und Misserfolgen sprechen: Manchmal hängt der Erfolg eines Produkts von winzigen Entscheidungen über Zusatzstoffe ab.
Wirklich? Gibt es dazu irgendwelche Geschichten? Nennen Sie uns ein Beispiel.
Okay. Also, es gab da diese Firma, die Gartenmöbel herstellte. Sie wollten, dass sie langlebig, wetterfest und natürlich auch gut aussehen.
Das ist eine große Bitte.
Das war der Fall. Also wählten sie einen Kunststoff und fügten einen UV-Stabilisator hinzu, um ein Ausbleichen zu verhindern. Aber sie vergaßen Hitze und Luftfeuchtigkeit.
Oh je, das ist nicht gut.
Nein. Die Möbel verzogen sich und bekamen Risse in der Sonne. Sie mussten die gesamte Produktlinie zurückrufen. Das kostete sie ein Vermögen.
Autsch. Was ist da schiefgelaufen?
Ihnen fehlte ein wichtiger Zusatzstoff. Sie benötigten außerdem einen Wärmestabilisator, um den Verzug zu verhindern.
Sie mussten also auf die harte Tour lernen, dass Zusatzstoffe eine Rolle spielen. Aber sie haben das Problem ja behoben, oder?
Oh ja. Sie haben das Produkt neu formuliert, die Zusatzstoffe optimiert, und es wurde ein Riesenerfolg. Langlebig, schön und witterungsbeständig – der Beweis.
Diese kleinen Entscheidungen bezüglich der Zusatzstoffe können über Erfolg oder Misserfolg eines Produkts entscheiden.
Absolut. Das zeigt, wie wichtig die Materialwissenschaft ist.
Das wird ja immer interessanter, aber ich muss immer wieder an die Umweltauswirkungen denken, über die wir gesprochen haben.
Genau. Darauf werden wir im nächsten Teil genauer eingehen.
Ich kann es kaum erwarten. Können Sie uns aber schon einen kleinen Einblick in die Herausforderungen und Chancen im Bereich nachhaltiger Kunststoffe geben?.
Okay. Nun, eine der größten Herausforderungen ist der Energieverbrauch. Die Herstellung dieser Kunststoffe verbraucht viel Energie, oft aus fossilen Brennstoffen, was...
Schlecht für die Umwelt, oder?
Ja. Es trägt zu diesen schädlichen Treibhausgasen bei. Und dann ist da noch das Abfallproblem. Manche Kunststoffe lassen sich einfach nicht gut recyceln.
Und wir alle kennen das Problem der Plastikverschmutzung.
Stimmt. Das ist ein wichtiges Thema. Aber es gibt Hoffnung. Wissenschaftler entwickeln pflanzenbasierte Kunststoffe, also aus nachwachsenden Rohstoffen.
Anstatt also fossile Brennstoffe zu verwenden, könnten wir Pflanzen nutzen. Das klingt viel besser.
Und viele dieser pflanzenbasierten Kunststoffe sind biologisch abbaubar, sodass sie nicht ewig auf Mülldeponien verbleiben.
Das sind großartige Neuigkeiten. Es sieht so aus, als könnte die Zukunft von Kunststoffen viel umweltfreundlicher sein.
Es gibt sicherlich noch viel zu tun, aber die Fortschritte sind ermutigend. Und es geht nicht nur um die Materialien. Es geht darum, Produkte recyclingfähig zu gestalten, Abfall in der Produktion zu reduzieren und insgesamt weniger Energie zu verbrauchen.
Es handelt sich also um einen vielschichtigen Ansatz, der das Problem von allen Seiten angeht.
Genau. Und darauf werden wir im letzten Teil unserer ausführlichen Analyse eingehen.
Ich kann es kaum erwarten, mehr zu erfahren. Das fühlt sich immer weniger nach einer tiefgehenden Analyse an und immer mehr nach einer Reise in die Zukunft der Kunststoffe.
Mir gefällt, dass wir hier Neuland betreten. Wir schlagen einen Weg in eine nachhaltigere Zukunft ein.
Und alles beginnt mit diesen winzigen, aber wirkungsvollen Zusatzstoffen. Gut, wir sind zurück für unseren letzten Einblick in das Thema Zusatzstoffe. Wir haben darüber gesprochen, wie sie Kunststoffe herstellen. Faszinierend. Von der Festigkeitssteigerung bis hin zu den Erfolgsgeschichten und Misserfolgen von Produkten – es war eine spannende Reise. Absolut. Aber nun die große Frage: Wie können wir all diese Innovationen nachhaltig gestalten?
Die Millionen-Dollar-Frage. Stimmt. Vor allem angesichts der stetig steigenden Nachfrage nach Kunststoffprodukten.
Genau. Es geht nicht nur darum, coole Dinge herzustellen. Es geht darum, dies zu tun, ohne dem Planeten zu schaden.
Genau. Wir müssen von Anfang an den gesamten Lebenszyklus eines Produkts berücksichtigen.
Bis zum bitteren Ende, von der Wiege bis zur Bahre. Das klingt ziemlich komplex. Wo fangen wir da überhaupt an?
Einer der größten Bereiche ist der Energieverbrauch. Erinnern Sie sich, dass wir darüber gesprochen haben, wie energieintensiv das Spritzgießen sein kann?.
Ja. All diese Energie wird verbraucht. Ein Großteil davon stammt aus fossilen Brennstoffen.
Richtig. Das ist ein Hauptverursacher dieser Treibhausgase.
Der erste Schritt besteht also darin, herauszufinden, wie man weniger Energie verbrauchen kann.
Absolut. Und es gibt einige wirklich coole Entwicklungen.
Wie was?
Nun, die Unternehmen stellen Spritzgießmaschinen her, die wesentlich energieeffizienter sind.
Ah, so wie der Tausch eines Spritfressers gegen ein Elektroauto.
Genau. Und es geht nicht nur um die Maschinen selbst. Es geht auch darum, die Produktion intelligenter zu gestalten.
Zum Beispiel effizienter sein.
Genau. Dinge wie die Verkürzung des Produktionszyklus, die Minimierung von Abfall und sogar die Nutzung der bei der Produktion entstehenden Wärme.
Es ist also so ähnlich wie mit den Energiespartipps, die man zu Hause hört. Kleine Veränderungen summieren sich.
Ja, verstanden. Und in der Fertigung bedeuten diese kleinen Änderungen große Reduzierungen des Energieverbrauchs und der Emissionen.
Okay, wir werden also effizienter, aber wie sieht es mit den Materialien selbst aus? Sind wir weiterhin auf Kunststoffe angewiesen, die aus fossilen Brennstoffen hergestellt werden?
Nicht unbedingt. Erinnern Sie sich an die biobasierten Kunststoffe, die wir erwähnt haben?
Die aus Pflanzen hergestellten?
Ja, genau die. Sie können nachhaltig angebaut und geerntet werden.
Anstatt also fossile Brennstoffe abzubauen, können wir das anbauen, was wir brauchen.
Richtig. Hinzu kommt, dass viele dieser biobasierten Kunststoffe biologisch abbaubar oder kompostierbar sind.
So zersetzen sie sich auf natürliche Weise. Und verbleiben nicht jahrhundertelang auf Mülldeponien.
Genau. Sie kehren einfach zur Erde zurück.
Das klingt ja fantastisch. Gibt es denn auch irgendwelche Nachteile bei diesen biobasierten Kunststoffen?
Nun ja, manchmal sind sie in der Herstellung teurer als herkömmliche Kunststoffe und sie sind möglicherweise nicht immer so robust oder langlebig.
Es gibt also, wie bei allem, Vor- und Nachteile.
Richtig. Und denken Sie daran: Nur weil etwas biobasiert ist, heißt das nicht automatisch, dass es umweltfreundlich ist. Es kommt darauf an, wie es angebaut, verarbeitet und entsorgt wird.
Das leuchtet ein. Es geht darum, das große Ganze zu betrachten.
Genau. Und das ist erst der Anfang. Wissenschaftler arbeiten ständig an neuen nachhaltigen Materialien und Technologien.
Das ist spannend. Was kommt als Nächstes? Worauf können wir uns freuen?
Ein besonders spannender Bereich ist das Recycling im geschlossenen Kreislauf. Dabei geht es im Wesentlichen darum, Produkte so zu gestalten, dass sie leicht auseinandergenommen und zu hochwertigen Materialien recycelt werden können.
Ah, so wie diese wiederverwendbaren Behälter, die man in manchen Restaurants sieht.
Genau. Ziel ist es, eine Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe zu schaffen. Minimaler Abfall, maximale Effizienz.
Das klingt unglaublich ambitioniert. Ist das überhaupt möglich?
Es ist soweit. Einige Unternehmen setzen bereits auf geschlossene Kreislaufsysteme für bestimmte Kunststoffe. Zum Beispiel für Urinflaschen.
Sie verwandeln also alte Flaschen in neue. Der Kreislauf ist geschlossen.
Genau. Das gibt mir Hoffnung, dass wir dieses Plastikproblem lösen können. Aber dazu müssen wir alle zusammenarbeiten. Stimmt's?
Richtig. Es können nicht nur Wissenschaftler und Ingenieure sein.
Genau. Wir brauchen die Unterstützung von Regierungen, Unternehmen und ganz normalen Bürgern wie uns.
Was können wir also tun, um etwas zu verändern? Was können wir in unserem Alltag tun?.
Einfache Dinge wie der Verzicht auf Einwegplastik, wiederverwendbare Wasserflaschen und Lebensmittelbehälter machen einen großen Unterschied, und man sollte immer richtig recyceln.
Diese alltäglichen Entscheidungen sind wirklich wichtig.
Das tun sie. Und vergessen Sie nicht, Ihre Stimme zu erheben. Unterstützen Sie Unternehmen, die sich um Nachhaltigkeit bemühen, und setzen Sie sich gemeinsam für Richtlinien ein, die einen verantwortungsvollen Umgang mit Plastik fördern.
Es geht also darum, achtsam zu sein, gute Entscheidungen zu treffen und unsere Stimme für Veränderungen einzusetzen.
Genau. Und denken Sie daran: Es geht nicht nur darum, den Planeten zu retten. Es geht darum, eine bessere Zukunft für alle zu schaffen.
Ich bin jetzt viel optimistischer, was die Zukunft von Kunststoffen angeht. Es war eine unglaubliche Reise, mehr über Zusatzstoffe und die Möglichkeiten für eine nachhaltigere Zukunft zu lernen.
Es war mir ein Vergnügen. Ich hoffe, jeder Zuhörer hat nun eine neue Wertschätzung für die Kraft der Materialwissenschaft.
Das ist definitiv ein Bereich, der mehr Aufmerksamkeit verdient. Was ist also, zum Abschluss unseres Deep Dive, die wichtigste Erkenntnis, die Sie unseren Zuhörern mitgeben möchten?
Denken Sie daran, dass Innovation und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Wir können großartige Produkte entwickeln, die unser Leben verbessern, ohne dem Planeten zu schaden.
Die perfekte Balance finden. Genau dort, wo Kreativität auf Verantwortung trifft.
Genau. Und das ist etwas, was wir alle gemeinsam herausfinden.
Gut gesagt. Und damit beenden wir diese Folge von „Deep Dive“. Vielen Dank, dass Sie uns auf dieser Reise in die Welt der Additive und nachhaltigen Kunststoffe begleitet haben. Jetzt legen Sie los und machen Sie …

